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Verlag Das Brennglas


Kosmetik ohne Tierleid



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Wer wünscht sich nicht eine schöne, jugendlich frische Haut? Darum wird für Hautpflegeprodukte viel Geld ausgegeben. Doch wissen wir, was wir uns da eigentlich ins Gesicht cremen? Würden Sie sich für eine straffere Haut Schlachtabfälle, zermuste Tierhäute und zermahlene Hühnerfüße ins Gesicht cremen? Und würden Sie sich mit Schlachtfetten und zermahlenen Tierknochen waschen wollen?


Tierleid auf Ihrer Haut?

Sie sind entsetzt und rufen: »Nein, das ist ja ekelig! So etwas kommt auf keinen Fall auf meine Haut...«! - Dann schauen Sie sich doch mal in Ihrem Badezimmer um: Enthält Ihre Gesichtscreme Collagen, das ja immer so vollmundig in der Werbung als Mittel gegen Fältchen und Anti-Aging gepriesen wird? Collagen, das man in den vielen Hautpflegeprodukten findet, wird in der Regel (es gibt auch pflanzliches Collagen) aus Tierhäuten und zermahlenen Hühnerfüßen gewonnen. Die Substanz legt sich wie ein Film über die Haut und spendet der Haut Feuchtigkeit, was aber mit anderen Substanzen pflanzlicher Herkunft auch oder sogar noch besser gelingt. Bei Collagen-Anti-Aging-Anwendungen werden übrigens zermuste Rinderhäute mit einer dünnen Nadel in die Haut gespritzt.

Oder enthält Ihre Bodylotion oder ihre Sonnenmilch Elastin? Elastin ist ein ähnliches Protein wie das Collagen und wird ebenfalls aus Teilen von toten Tieren (Haut, Sehnen, Bändern) gewonnen. Für »maritimes Elastin« werden tote Fische zermust.

Und wie sieht es mit Ihrer Seife und Ihrer Reinigungslotion aus? Talg, Schmalz und Knochenfett - alles aus toten Tieren - sind die Hauptbestandteile eines herkömmlichen Seifenstücks oder eines Reinigungsmittels.

Doch die Palette reicht noch weiter: Für Anti-Aging-Cremes wird Placenta (Gebärmutter getöteter Tiere) verwendet. Tierhaare für Pinsel, Nackensehnen - alles kommt in der Kosmetik zum Einsatz. Für Kaviarkosmetik wird übrigens der Stör bei lebendigem Leib aufgeschnitten - und der Nutzen ist mehr als fraglich!

Den Tieren, deren Inhaltsstoffe sich in unseren Kosmetika finden, wurden in der Massentierhaltung und bei der Schlachtung unglaubliches Leid angetan. Somit cremen wir uns letztlich auch dieses Tierleid, diese Qualen auf unsere Haut.



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Würden Sie sich für eine straffere Haut Schlachtabfälle, zermuste Tierhäute und zermahlene Hühnerfüße ins Gesicht cremen?



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Bild: www.peta.de 



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K O S M E T I K   O H N E   T I E R V E R S U C H E ? 

In §7 des Tierschutzgesetzes heißt es: »Tierversuche zur Entwicklung von Tabakerzeugnissen, Waschmitteln und Kosmetika sind grundsätzlich verboten.« Der Deutsche Tierschutzbund schreibt dazu: »Zum einen können Tierversuche zur Prüfung von Rohstoffen uneingeschränkt durchgeführt werden, wenn diese nicht nur in Kosmetika, sondern auch in anderen Produkten verwendet werden. Es gibt jedoch kaum eine Substanz, die nur für den kosmetischen Bereich entwickelt und zugelassen wird.«

Das bedeutet nichts anderes, als dass offensichtlich Tierversuche wegen Kosmetika gar nicht stattfinden, sondern wegen anderer Produkte, deren (im Tierversuch geprüfte) Inhaltsstoffe gleichzeitig auch in Kosmetika vorkommen können. Folglich sind so gut wie alle kosmetischen Inhaltsstoffe schon einmal am Tier getestet worden, obwohl sie nicht wegen der Kosmetik getestet wurden. Aufgrund dieser Sachlage kann leider kein Hersteller kosmetische Produkte anbieten, deren Inhaltsstoffe noch nie an Tieren getestet wurden. So kann keine ehrliche Kosmetikfirma von »Kosmetik ohne Tierversuche« sprechen - obwohl sie selbst nie Inhaltsstoffe oder Endprodukte an Tieren getestet oder solche Tests in Auftrag gegeben hat! Vor diesem Hintergund erscheinen Listen von Firmen mit angeblich »tierversuchsfreien« Produkten suspekt, wie z.B. die so genannte »Positiv-Liste« des »Deutschen Tierschutzbundes«: Hier werden Firmen aufgenommen und empfohlen, deren Produkte Inhaltsstoffe enthalten dürfen, die bis 1979 an Tieren getestet wurden, und - was besonders schockiert - deren Kosmetika tierliche Inhaltsstoffe aus Massentierhaltung enthalten bzw. enthalten dürfen! Dabei gilt das Töten von Tieren und die Massentierhaltung nicht nur unter Tierschützern als eine schlimme Form der Tierquälerei. Durch die Verwendung von Rohstoffen aus dieser Tierquälerei wird aber diese Art der Tierhaltung noch profitabler und deshalb direkt gefördert. Entscheidend ist deshalb die prinzipielle Verweigerung dieser Substanzen von getöteten und gequälten Tieren. Nur so ist gelebter Tierschutz konsequent, glaubhaft und als ehrliches Vorbild für andere nachahmenswert. Die willkürliche Festlegung von »guten« Tierversuchen vor 1979 und »schlechten« Tierversuchen nach 1979 erscheint deshalb wenig sinnvoll, weil es das grundsätzliche Problem der tierfeindlichen Gesetzgebung gar nicht löst und dadurch der falsche Eindruck geweckt wird, es gäbe tatsächlich »tierversuchsfreie Kosmetik« - die es aber nicht gibt. Statt dessen sollte zusammen mit der Industrie die Politik massiv bedrängt werden, endlich die gesetzlichen Bestimmungen abzuschaffen, dass Rohstoffhersteller nach dem Chemikaliengesetz zur Durchführung von Tierversuchen verpflichtet sind.

Man muss sich diesen Sachverhalt noch einmal vor Augen führen: Der »Deutsche Tierschutzbund« sagt, dass Tierversuche grundsätzlich verboten sind und dass Tierversuche nicht wegen Kosmetika vorgeschrieben sind, sondern wegen anderer Produkte. Daraus folgt zwingend: Selbst wenn alle Kosmetika in Deutschland abgeschafft würden oder ausschließlichen Produkte aus der »Positiv-Liste« des »Deutschen Tierschutzbundes« verwendet würden, würde kein Tierversuch weniger gemacht werden - und somit bliebe Tieren kein Leid erspart! Rein willkürlich wird in der »Positiv-Liste« für einige Kosmetikfirmen eine Werbeplattform geschaffen, obwohl dies alles nichts mit der Abschaffung von Tierversuchen und dem Schutz von Tieren zu tun hat. Ist das nicht völlig absurd?
Was soll man von einem Verein wie dem »Deutschen Tierschutzbund« auch anderes erwarten, dessen Präsident Wolfgang Apel bekennender Fleischesser ist. Tiere zu töten und zu schützen ist ein unauflösbarer Widerspruch!

Zum Glück für Mensch und Tier gibt esauch Firmen, die sich in der Produktion von Kosmetik auch ethischen Anforderungen verschrieben haben - und daher weder für ihre Produkte und Inhaltsstoffe Tierversuche durchgeführt haben noch in Auftrag gegeben haben und deren Produkte darüber hinaus keine Inhaltsstoffe getöteter Tiere enthalten. Diese Produkte sind also nicht nur hautfreundlich, sondern auch tierfreundlich.



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Lebendige, gesunde Haut entsteht nicht, indem man sich Tierleichenteile ins Gesicht schmiert, sondern durch lebendige, gesunde Nahrung - ohne tote Tiere - und Kosmetik ohne tierquälerische Inhaltsstoffe.



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S C H Ö N H E I T   V O N   I N N E N   U N D   A U ß E N 

Interview mit Dr. med. Ernst W. Henrich von Dr. Baumann Cosmetic:

»Wir verwenden keine Inhaltsstoffe getöteter Tiere«



Freiheit für Tiere: Warum verwenden Sie für Ihre Kosmetikprodukte keine Inhaltsstoffe von getöteten Tieren?

Dr. Henrich:
Da Tierschutz für uns eine ganz besondere Bedeutung hat, lehnen wir sowohl Inhaltsstoffe getöteter Tiere als auch prinzipiell jegliches Töten und Quälen eines Tieres strikt ab.

Freiheit für Tiere: Ist eine gesunde, schöne Haut nur von der richtigen Kosmetik abhängig?

Dr. Henrich:
Wir verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz zur Optimierung der Gesundheit von Haut und Körper. Denn Haut- und Schönheitspflege muss Gesundheitspflege sein! Die Pflege von außen kann noch so gut sein, sie kann weniger bewirken, wenn die Pflege von innen vernachlässigt oder sogar gesundheitsschädlich ist. Denn was als Nährstoffe über die Blutgefäße in die Haut transportiert wird, kann selbstverständlich nur so gut sein wie die Nahrung, die gegessen und im Darm resorbiert wird. Deshalb bildet
DR. BAUMANN COSMETIC die KosmetikerInnen nicht nur in optimaler äußerer Haut- und Gesundheitspflege aus, sondern auch hinsichtlich gesunder Ernährung als optimale Schönheitspflege von innen. Dies geschieht streng wissenschaftlich nach den neusten Erkenntnissen der Ernährungsforschung, ohne Übernahme alter Fehllehren und Ernährungsirrtümer.

Zum Beispiel nehmen die ADA (Amerikanische Gesellschaft für Ernährung) und die DC (Verband der kanadischen Ernährungswissenschaftler) in einem gemeinsamen Positionspapier von 2003 zu den gesundheitlichen Vorteilen der vegetarischen und veganen Ernährung Stellung. In diesen Verbänden sind die renommiertesten Ernährungswissenschaftler der USA und Kanadas zu finden.
In diesem Positionspapier heißt es u. a.: »Gut geplante vegane und andere Formen der vegetarischen Ernährung sind für alle Phasen des Lebenszyklus geeignet, einschließlich Schwangerschaft, Stillzeit, frühe und spätere Kindheit und Adoleszenz. Vegetarische Ernährungsformen bieten eine Reihe von Vorteilen.«
Und weiter heißt es dort: »Es ist die Position der Amerikanischen Gesellschaft für Ernährung (ADA) und des Verbandes kanadischer Ernährungswissenschaftler (DC), dass eine vernünftig geplante vegetarische Kostform gesundheitsförderlich und dem Nährstoffbedarf angemessen ist, sowie einen gesundheitlichen Nutzen für die Prävention (Vorbeugung) und Behandlung bestimmter Erkrankungen hat.«

Freiheit für Tiere: Kosmetik ohne Tierleid und eine gesunde vegetarische oder vegane Ernährung sind für Sie damit auch eine ethische Entscheidung?

Dr. Henrich:
Auf jeden Fall. Unberücksichtigt darf auch nicht bleiben, welche massiven Umweltprobleme der Fleischkonsum schafft. So sind durchschnittlich 16 kg Pflanzennahrung und zwischen 10.000 bis 20.000 Liter Wasser notwendig, um nur 1 kg Fleisch zu »produzieren«. Pflanzliche Nahrung wird aus Entwicklungsländern exportiert, um als Futter für die Tiere in der Massentierhaltung zu dienen. Und in der Dritten Welt sterben Erwachsene und Kinder an Hunger. Riesige Mengen Gülle aus der »Nutztierproduktion« verseuchen unser Grundwasser und unsere Umwelt. Für die Milchproduktion müssen Milchkühe regelmäßig geschwängert werden, um den Milchfluss in Gang zu halten. Die Kälbchen nimmt man den Mutterkühen nach der Geburt weg. Wenn man weiß, wie stark die Mutter-Kind-Bindung gerade bei diesen Tieren ist, dann wird auch klar, welch entsetzliches Leid man diesen Tieren antut. Aufgrund der zu viel »produzierten« Kälbchen werden die überzähligen Tierkinder vernichtet.
Die meisten Eier werden von Hennen in Legebatterien gelegt, in denen die Tiere ihr Leben lang auf engstem Raum qualvoll zusammengepfercht sind, ein Platz, der nicht einmal so groß wie ein DIN-A-4-Blatt ist. Sogar das höchste deutsche Gericht, das Bundesverfassungsgericht, bezeichnete diese Haltungsform schon 1999 in einem Urteil als Tierquälerei. Geändert hat sich aber bis heute nichts. Beim Ausbrüten der Eier für die Aufzucht von Legehennen entstehen auch 50% männliche Küken, die bekanntlich zermust oder vergast werden. Wir von DR. BAUMANN COSMETIC distanzieren uns in aller Deutlichkeit von diesem Umgang mit Lebewesen!

Freiheit für Tiere: Engagieren Sie sich auch über den Kosmetikbereich hinaus für Tiere und Tierschutz?

Dr. Henrich:
Ja, wir unterstützen seit Jahren intensiv Kinder- und Tierschutzprojekte weltweit. Zwei von vielen Beispielen: DR. BAUMANN COSMETIC GmbH ist einer der Hauptsponsoren der weltweit größten Tierschutzorganisation PETA zur Förderung der Tierrechte. Neben vielen anderen Projekten wird der Kinder- und Jugendpreis der Vegeterra-Stiftung finanziert.
Mitarbeiter und Kunden werden selbstverständlich grundsätzlich fleischlos vegan bewirtet.


Informationen:
Dr. Baumann Cosmetic GmbH
In der Kohlenbach 27
D-57080 Siegen
Tel. : 0271/38 39 91
www.dr-baumann.com



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»Wenn man weiß, wie stark die Mutter-Kind-Bindung gerade bei Kühen ist, dann wird auch klar, welch entsetzliches Leid man diesen Tieren antut.«



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K O S M E T I K   I M   E I N K L A N G 

mit Haut, Gesundheit, Tieren und Umwelt

Dr. med Ernst W. Henrich, dermatologisch und naturheilkundlich orientierter Arzt, und der Chemiker Dr. Thomas Baumann gründeten 1990 die Dr. Baumann Cosmetic GmbH.

Zuerst standen bei der Entwicklung der Produkte die gesundheitlichen und dermatologischen Kriterien wie optimale Verträglichkeit und Wirkung im Mittelpunkt. Daher wurde von Anfang an auf Parfümstoffe, Konservierungsstoffe und Mineralöle verzichtet. Spielten zu Beginn die Kriterien Verträglichkeit und Wirkung die entscheidende Rolle, so wurde schnell klar, dass DR. BAUMANN COSMETIC auch ethischen Kriterien wie Umweltschutz und Tierschutz entsprechen sollte. Denn die Inhaber Dr. Baumann und Dr. Henrich machten im Laufe ihres Engagements für die menschliche Gesundheitspflege einen ethischen Reifungsprozess durch. Gewinne auf Kosten von Lebewesen und Umwelt wollte man nicht erwirtschaften. Der Vertrieb erfolgte von Beginn an nur über qualifizierte Kosmetikinstitute, in denen eine fachkundige Hautanalyse und Beratung sichergestellt war.
Die Philosophie von DR. BAUMANN COSMETIC steht für hautfreundliche, tierfreundliche und umweltfreundliche Produkte. Da für »Naturkosmetik« bekanntlich keine exakten Kriterien existieren, wurden klare eigene Kriterien für eine neue Qualität von Schönheitspflegeprodukten aufgestellt. Hierfür wurde der Begriff »bionom« gewählt, abgeleitet von der »Bionomie«, der »Wissenschaft von den Gesetzen des Lebens« (Duden). Bionom soll ausdrücken, dass die DR. BAUMANN Produkte und ihre Herstellung im harmonischen Einklang mit den Bedürfnissen der Haut, der Gesundheit, der Tiere und der Umwelt stehen sollen.



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